Die Kurzzeitkennzeichen eVB

Ist von einer Kurzzeitkennzeichen eVB die Rede, bezieht sich das prinzipiell auf die Kurzzeitkennzeichen Versicherung. Diese wird in Form eines siebenstelligen Codes nachgewiesen, der aus Zahlen und Buchstaben bestehen kann. Die Kurzzeitkennzeichen eVB spart damit sowohl Zeit als auch Papierkram, da die ehemaligen Versicherungs-Doppelkarten nicht mehr postalisch verschickt werden müssen. Die Zulassung von Kurzzeitkennzeichen kann damit schnell und ohne Umwege erfolgen.

Die Abkürzung eVB

eVB steht für elektronische Versicherungsbestätigung. Elektronisch deshalb, weil einige Versicherungen im Kfz-Bereich keine Bestätigungen in Papierform mehr benötigen. Die Überprüfung, Bestätigung und Aktivierung der Kurzzeitkennzeichen eVB findet elektronisch statt.

Früher mussten für die Kfz-Versicherung (und auch für die Kurzzeit-Versicherung) sogenannte Doppelkarten vorgelegt werden. Diese galten als Versicherungsnachweis und waren eine Grundvoraussetzung für die Zulassung von Kurzzeitkennzeichen. Das Problem: Um an eine Doppelkarte zu gelangen, musste man entweder bei einer Versicherung vor Ort vorsprechen oder diese postalisch anfordern. Bestenfalls war also ein mittlerer Aufwand nötig, um die gewünschte Versicherungsbestätigung zu erhalten.

Die Kurzzeitkennzeichen eVB bedarf heute keiner schriftlichen Form mehr. Das heißt, diese kann dem Personal auf der Zulassungsstelle auch mündlich mitgeteilt oder formlos auf einem Papier überreicht werden. Denn die eigentliche Überprüfung der Echtheit findet über das Internet durch die Zulassungsstelle statt.

Was genau verbirgt sich hinter der Kurzzeitkennzeichen eVB?

Am einfachsten ist es, sich die Kurzzeitkennzeichen eVB als eine Art Schlüssel vorzustellen. Dieser wird von den Zulassungsstellen verwendet, um relevante Daten zur Versicherung auf den Servern des GdV (Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft) abzurufen. Im Detail muss dabei geprüft werden, ob ein gültiger Versicherungsschutz besteht und wie lange dieser gültig ist. Auf Basis der Angaben kann dann die Zulassung der Kennzeichen erfolgen. Außerdem markiert die Zulassungsstelle die Versicherung als aktiviert - ab jetzt besitzt die Kurzzeitkennzeichen eVB Gültigkeit und der Versicherungsschutz greift. Für gewöhnlich entfallen ab diesem Moment auch jegliche Optionen einer Stornierung / Rückgabe der eVB, weil diese bereits in Benutzung ist.

Müssen eVBs immer aktiviert werden?

Nein, nicht immer. Einige Anbieter von Kurzzeitkennzeichen eVBs bieten entweder deaktivierte Versicherungen oder sogenannte Freischalt-Codes an. Im Falle solcher Codes muss der Käufer zuerst ein weiteres Portal besuchen, um an eine tatsächliche und gültige eVB Nummer zu gelangen. Ist die ausgehändigte eVB lediglich deaktiviert, muss sie vorab in einem ähnlichen Portal freigeschaltet werden.

Andere Anbieter stellen direkt eine aktivierte Kurzzeitkennzeichen eVB zur Verfügung. Das hat den großen Vorteil der direkten Einsatzmöglichkeit. Zum Beispiel dann, wenn die Versicherungsbestätigung mobil bestellt wird - das nachträgliche Aktivieren oder Eintauschen würde zu viel Stress bedeuten. Wir empfehlen deshalb den Kauf bereits aktivierter eVBs.

Gibt es ein Verfallsdatum bei eVBs zu Kurzzeitkennzeichen?

 eVB Nummern sind nie dauerhaft gültig. Ein Verfallsdatum beziehungsweise ein Datum, an dem die eVB automatisch wieder deaktiviert wird, gibt es damit. Dieses liegt bei vielen Anbietern zwischen 7 und 14 Tagen. Kommt es zu einer solchen Deaktivierung der Kurzzeitkennzeichen eVB, kann diese normalerweise umgetauscht werden. Sollte dieser Fall eintreten können, empfehlen wir das genaue Prüfen der AGBs des Anbieters. Nichts ist ärgerlicher als eine nicht genutzte eVB, die entfällt und für die es keine Rückerstattung gibt.